Aufschäumer für Cappuccino
Leistung 1.350 Watt
Pumpendruck 15,0 bar
Getränketypen Caf Crme, Espresso, Cappuccino
Tassen pro Brühvorgang 2
Füllmenge 1,7 Liter
automatisches Reinigungsprogramm
Auf Knopfdruck werden Milch und Espresso im gewünschten Verhältnis direkt in die Tasse, bzw. das Glas gegeben
Das Gerät kann sowohl mit Kaffeebohnen als auch mit Pulver betrieben werden (Fach für 2. vorgemahlene Kaffeesorte)
Höhenverstellbarer Kaffeeauslauf
Höhe 37,8 cm
Breite 28,3 cm
Tiefe 44,5 cm
Gewicht 10,5 kg
- Quelle: Product Description (Amazon)
Bin seit einiger Zeit Besitzerin der Esam 5500. Hatte vorher eine Jura, die öfters in der Wekstatt stand als in meiner Küche. Aufgrund der Beurteilungen von Kunden habe ich mich dann für die De-lonhi Esam 5500 entschieden. Hier meine Beurteilung.
Negativ:
1. Die maschine ist ziemlich laut. Mich stört es zwar nicht, aber einige "Testtrinker" meinten dies. Das finde ich nicht. Die Phillipps Senseo, die wir auf meiner Arbeitsstelle benutzen ist genauso laut.
2. Der Milchaufschäumer ist zwar von der Idee her gut, aber meiner bekommt keinen richtigen festen Schaum hin. Obwohl ich mehrmals durchgespült, die Dichtungen überprüft und auch noch manuell gespült habe, funktioniert es nicht. Hat jemand eine Idee??? bitte mitteilen..
3. Was schon mehrere Kunden bemängelt haben, daß
die Wassermengeanzeige und Kaffebohnenanzeige nicht mitintegriert ist. DeLonghi Designer an die Arbeit!!!
4. Da ich auch zu den Pott-Kaffetrinkern gehöre, sollte man auf jeden fall "Main Kauffeemenge" einstellen, da sonst die Kaffeemenge zu gering ist (auch für normale Kaffeetassen).
Positiv:
Der Kaffee ist heiß und zwar richtig heiß (für mich ganz wichtig) und schmeckt sehr gut (ich benutze Arabica-Bohnen).
Die Bedienung ist kinderleicht, auch bei der ersten Einstellung aller Benutzerelemente.
Reinigng Entkalkung klappt gut.
Design ebenfalls gut.
Für Singles oder bis zu 4 Personenhaushalt (bis zu 8 Tassen/tgl.) absolut ausreichend.
Alles in allem bin ich bis jetzt mit dem Gerät sehr zufrieden. Hoffe nur daß es irgendwann auch mit dem Milchschaum klappt. von mir auf jeden Fall eine Kaufempfehlung.
- Bewertung: 4/5
Nachdem meine aus der Garantie ausgelaufenen Krups7200XP nur noch wässrigen Kaffee produzierte und dieser nicht heiß genug war - kickte ich das Teil aus meiner Küche und bestellte mir mit - zugegebener Maßen etwas mulmigen Gefühl was den Preis betrifft - die DeLonghi Esam 5500.
Wir haben das Teil schon cirka ein Monat im Einsatz und schon etliche Milchpackungen verbraucht - obwohl ich eigentlich Espressotrinker bin - aber ich finde die Cappuccino und Cafe-Late Funktion dermaßen genial, dass ich manchmal nach meinem morgentlichen Espresso noch einen Cappuccino nachtrinke (weils im Gegensatz zu meinem Vorgänger ein kleiner Knopfdruck ist). Ich kann das Teil eigentlich nur empfehlen - wobei folgende Kleinigkeiten vielleicht beim DeLonghi-Meister für die zukünftige Entwicklung einfließen sollten:
--> Manchmal blinkt die Kaffeesatzanzeige um die Spur zu spät auf und es kommt etwas Kaffeesatz in das Innenleben (was nebenbei erwähnt aber superleicht zu reinigen geht)
--> wenn während der Kaffeezubereitung das Wasser ausgeht, dann hört die Maschine einfach auf und wartet nicht so wie die Krups auf Auffüllung und macht dann weiter
--> um die Spur leiser könnte das Mahlen sein
In Summe bin ich - bis jetzt - mit dem Teil zufrieden und ich bereue auch nicht - diesmal etwas mehr invenstiert zu haben, denn die Maschine sieht stylisch aus und liefert ein gutes Ergebnis.
- Bewertung: 5/5
Ich kann mich meinen Vorrezzesionen nur anschliessen, die Maschine ist eine wirklich feine Sache.
Da ich ursprünglich aus der Nespresso ecke komme, war ich natürlich sehr verföhnt was die Kaffequalität und auch Crema angeht. Problem hier bei ist einfach der preis pro Tasse, wenn man wie wir kaffe viel trinker sind.
Wir haben uns sehr viele Maschienen angesehn und auch getestet (Vorort Vorführungen)und sind sehr schnel bei
DeLonghi gelandet. Ausschlag gebend warwen hir drei Punkte, der Kaffe geschmack, die Bedienung und die Optik. Wir hatten auch lange überlegt ob Primadona oder Perfecta, hier hat einfach der Preis zu den Funktionen entschieden, da dieser bei uns (Tschechien) doch noch sehr weit voneinander abweicht.
Ich kann diese Maschienen denen empfehlen die wert auf qualität legen und nicht nur eine Tasse am Tag machen. - Bewertung: 5/5
Die Maschine ist sehr einfach und logisch zu bedienen. Das Geräusch des Mahlwerks ist nicht störend. Egal ob Kaffee odee Cappuccino gemacht wird, es geht schnell und unkompliziert. und was das Wichtigste ist: Der Kaffee schmeckt ausgezeichnet.
Das einzige was ich bis jetzt zu beanstanden habe: die Maschine verlangt viel zu früh das Entleeren des Restebehälters. - Bewertung: 4/5
Ich besitze dieses Gerät nun seit 11 Monaten und habe etwa 3800 Tassen Kaffee/Capuchino/etc. damit zubereitet. Bei meiner Rezension beschränke ich mich auf die Dinge, die mir negativ aufgefallen sind.
1. Der automatische Milchaufschäumer
T.Heymann schreibt in seiner Rezension, daß "lästiges Reinigen von Schläuchen und Düsen" entfallen würde. Dem muß ich energisch widersprechen. Der Kopf des Milchaufschäumers enthält mehrere Rohrleitungen, an die auf der Innenseite das Kunststoffrohr zur Milchansaugung und an der Außenseite der Ablauf des Milchschaums Richtung Tasse angesteckt werden. Sowohl die beiden abnehmbaren Teile als auch die fest im Kopf montierten Rohrleitungen sind nach Gebrauch mit Milch benetzt. Das von DeLonghi nach jeder Benutzung des Milchaufschäumers empfohlene Durchspülen mit Wasserdampf entfernt diese Milchreste nicht ausreichend! Somit besteht nach meiner Meinung die Notwendigkeit, die genannten Teile täglich einmal durchzuspülen. Dazu empfiehlt sich der Einsatz einer Spülbürste geringeren Durchmessers, wie sie z.B. als Zubehör für die Aquaristik erhältlich sind. Denn reines Durchspülen mit Wasser, ob kalt oder warm, beseitigt anhaftendes, denaturiertes Milcheiweiß nicht ausreichend. Möglicherweise variiert der Verschmutzungsgrad mit der gewählten Milchsorte - ich benutze Vollmilch mit 3,8% Fett.
Leider brach nach nur 6 Monaten die obere Befestigung des Griffstückes, die gleichzeitig als Verriegelung für den Deckel des Gefäßes dient, und dies bei nur zweimaligem Wechsel des Milchaufschäumers.
Seit einigen Wochen nun habe ich zunehmende Probleme, den von mir gewünschten, feinblasigen, cremigen Milchschaum zu produzieren. T. Heymann beschrieb in seiner Rezension, daß dies an den Dichtungen läge. Dies kann ich so nicht nachvollziehen, denn die Dichtungen meines Milchaufschäumers erscheinen mir unverändert gegenüber ihrem Originalzustand. Nach meiner Meinung ist der Milchauslauf das Problem, denn trotz täglicher Reinigung hat sich in einem abgewinkelten Bereich dieses Rohres eine Ablagerung von denaturiertem Milcheiweiß gebildet, an die konstruktionsbedingt auch mit der o.g. Spülbürste nicht heranzukommen ist. Einmal konnte ich dieses Problem durch zweitägiges Einweichen in Reinigungsmitteln beseitigen, nun aber sind die Ablagerungen so hartnäckig, daß wohl bestenfalls ein Austausch dieses Teiles noch helfen wird.
Witzig ist auch, daß in der Bodenplatte keine Aussparung vorgesehen ist für von dem Auslauf des Milchaufschäumers abtropfenden Milchresten. Auch muß man zum Durchspülen mittels Dampf einen Behälter (Glas, Tasse o. ähn.) unter den Auslauf stellen, was es schon wieder aufwändiger macht.
Alles in allem beurteile ich diesen automatischen Milchaufschäumer mehr als Ärgernis, denn als hilfreiches Gerät. Ich wünschte, das Gerät hätte eine klassische Dampfdüse zum Milchaufschäumen, wie es die neueren Geräte (z.B. DeLonghi ECAM 23420) haben.
2. Beheizte Tassenabstellfläche
Ein Feature, das ich überhaupt nicht nutze, da ich keinerlei Vorteile darin entdecken konnte. Und genau da beginnt das Problem, denn DeLonghi vergaß, einen Ein/Ausschalter dafür zu integrieren. Somit heizt die Abstellfläche den ganzen Tag über ungenutzt. Und sie heizt richtig gut! Im Sommer ist dies noch ärgerlicher, denn das Gerät heizt damit mein kleines Arbeitszimmer, in dem es steht, zusätzlich auf (als ob 2 PCs, 2 Monitore und ein Aquarium mit sehr warmer Beleuchtung nicht schon ausreichend wären).
3. Logik der Steuerung
Ich weiß ja nicht, was sich die Konstrukteure bei DeLonghi bei der Entwicklung der Gerätesoftware gedacht haben, aber viel gedacht haben sie wirklich nicht. Das Gerät überprüft nämlich bei der Zubereitung von Kaffee/Cappuccino nicht zuvor, ob noch genügend Material (Wasser/Kaffebohnen/etc.) vorhanden ist, sondern erst wenn es auf diese Materialien zugreifen will. Mehr als einmal ist mir im Laufe eines langen Tages mit viel Kaffeekonsum passiert, daß ich auf die "Cappuccino"-Taste drücke, der Milchaufschäumer anläuft und den Milchschaum in die Tasse fließen läßt und dann eine Alarmmeldung darauf verweist, daß der Kaffeebohnenbehälter leer sei. Wenn man diesen dann aufgefüllt hat, läßt sich die Cappuccino-Zubereitung allerdings nicht fortsetzen, sondern man muß den fehlenden Teil, also den Kaffee, durch Drücken der "Kaffee"-Taste herstellen. Alternativ kann die Zubereitung auch durch die Fehlermeldungen "Kaffesatzbehälter leeren" oder "Wassertank füllen" unterbrochen werden. Warum es nicht möglich ist, daß das Gerät vor dem Beginn der Zubereitung eines Produktes erst einmal die Verfügbarkeit von Wasser, Kaffeebohnen etc. prüft, ist mir schleierhaft.
4. Größe von Wassertank und Kaffeesatzbehälter
Mir ist unbekannt, für welche Haushaltsgröße/Benutzerzahl die DeLonghi ESAM 5500 konzipiert wurde, aber sie kommt bei mir (Single, 12-15 Tassen am Tag) wohl über die geplanten Zahlen. Der Wassertank ist mit 1,7 Liter Inhalt für mich bereits zu klein, würde man dann noch die Möglichkeit nutzen, in den Wassertank eine Enthärtungsfilterkartusche einzusezen, würde sich das effektiv nutzbare Volumen noch weiter verringern (ich nutze einen Britta-Wasserfilter extern). Aufpassen muß man, wenn man wie ich (aus Platzgründen) den Wassertank zum Befüllen komplett aus dem Gerät entfernt, denn er ist schlank und hoch gebaut, so daß er (gerade in befülltem Zustand) einen sehr hoch liegenden Schwerpunkt hat. Da die Bodenfläche konstruktionsbedingt nicht eben ist, sondern einseitig eine nach unten herausstehende Schiene zur Einführung in das Gerät hat, steht der Wassertank sehr unsicher, was mir einmal einen überfluteten Arbeitstisch einbrachte. Also beim Befüllen festhalten, oder nicht völlig aus dem Gerät herausziehen.
Der Kaffeesatzbehälter reicht gerade mal für einen Tag, vorausgesetzt man rüttelt zwischendrin an ihm, damit die Kaffeesatzpreßlinge sich gut in ihm verteilen.
5. Sonstiges
Ein "Feature" des Gerätes ist ein Füllstandsanzeiger für das Auffanggefäß am Boden des Gerätes. Ich kann nur davon abraten mit Entleeren und Reinigung dieser Auffangschale zu warten, bis der Füllstandsanzeiger sichtbar wird, denn dann ist die Schale bereits so voll, daß sie auf gar keinen Fall mehr bsi zum Ausguß balanciert werden kann, ohne eine Riesensauerei zu veranstalten. Zum Glück testete ich dieses "Feature" vor Inbetriebnahmne des Gerätes mit Leitungswasser. :)
Fazit: Wie oben schon erwähnt, führe ich hier nur die Ärgernisse detaillierter auf, will aber auch erwähnen, daß das Gerät davon abgesehen zufriedenstellend funktioniert. Ich würde mir sicher wieder ein Gerät von DeLonghi kaufen, allerdings ohne den von mir mittlerweile gehassten automatischen Milchaufschäumer. Und ich hätte auch nichts dagegen, wenn die Steuerung intelligenter und die beheizbare Abstellfläche abschaltbar würden. - Bewertung: 3/5
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