Betty Blue, Erogene Zone, Rückgrat. Muss ich noch mehr sagen? Djian ist einer meine ewigen Favoriten. Ihm ist es geglückt, Geschichten zu erzählen, die einen nicht wieder loslassen. Er war der französische Superstar unter den Literaten und ist später wie eine angeschossene Focker abgeschmiert. Seine Leser konnten ihm nicht mehr so recht folgen und verstanden nicht, dass auch der große Meiste...
Als zweites Buch, das ich von Philippe Djian gelesen habe, hat mir nach "Matador" auch "Erogene Zone" sehr gut gefallen. Die Erzählung (aus der Egoperspektive) ist sehr lebendig und abwechslungsreich, Djian beschreibt eindrücke auf eine sehr originelle Art und Weise. Die Handlung lässt sich relativ leicht zusammenfassen auf "Frauen, Alkohol und Schriftstellerei". | | Wie schon im Titel...
Auf dem Ich-Erzähler von Philippe Djians Roman liegt ein Fluch. Das besondere ist, dass er sich selbst mit diesem Fluch belegt hat. Denn als der Vater nach einem Ehekrach das Haus verließ, versprach der damals 11-Jährige seiner Mutter, bis an sein Lebensende bei ihr zu bleiben. Das Versprechen wird er auch einhalten, für immer, also bis zum Schluss des Romans. Er wird auf ein glückliches Le...
Ein quälender Winter. Francis hat schlimme Rückenbeschwerden, die ihm keiner so recht glauben will, hat deshalb seinen Job mehr oder weniger verloren. Der Vater ist im Krankenhaus, leidet an Alzheimer und muss in spätestens einer Woche aus der Klinik heraus. Francis muss sich also entscheiden, ob er ihn zu sich nehmen wird oder nicht. Elisabeth, seine Lebensgefährtin, überlässt die Entschei...
Ich habe mich ziemlich spät zum lesen dieses spannenden Buches entschlossen. | Der Erzählstil ist einmalig und fesselnd. | Habe es in drei Tagen durchgelesen und werde es sofort nochmal meinem Freund vorlesen... | Kaufen! | Irgendwo im Nirgendwo hält sich Zorg, Mitte 35, im Nichts der Pampa auf. Doch was ist schon dieses Moloch von Bungalows, wenn man ein so vollkommenes Mädchen, namens Be...
Die meisten Bücher von Djian stehen für Schriftsteller die auf der Suche sind nach Ruhm, Geld und Sex, gewürzt mit eine Prise Gewalt und guter Alltagsbeobachtung. | Dieser Djian aus dem Jahre 1982 ist dagegen die reine Gewaltorgie. | Die Grundzutaten der Geschichte.: Ned und Henri zwei kleine Gauner sind zusammen mit Lili und Carol auf der Flucht vor Franck. Franck ist nicht nur ein äußerst...
„Etliche Manager und Führungskräfte hätten ohne zu zögern Vater und Mutter die Gurgel durchgeschnitten, um hier auf diesem Hügel wohnen zu können -- in diesem grünen Paradies aus unzähligen Schattierungen, schicken Privatwegen und hochgeschätzten abendlichen Empfängen, auf denen man Schauspielerinnen, Produzenten, Schriftstellern, Filmregisseuren, Tänzern, Musikern, Theaterbesitzern, ...
Der Kultautor Philippe Djian liebt es offenbar, seine eigenen Romane aus den schriftstellerischen Schaffenskrisen seiner inzwischen in die Jahre gekommenen Figuren heraus zu entwickeln. In Schwarze Tage, weiße Nächte erwischt es den verwitweten Autor Francis mitten in der Midlifecrisis. Zum Glück bringen ihn die schmutzigen Fantasien rund um seine tote Frau und die Gespräche mit dem ungleich ...
Spätestens seit "Pas de deux" merkt man Dijan sein Alter an: Seine Helden werden ruhiger, sind erfahrener, älter, reifer - und haben hin und wieder schon mal ein Erektionsproblem... ihre Selbstzweifel und die Liebe zu Frauen eint sie jedoch mit den frühen Dijans. "Blau wie die Hölle" oder "Erogene Zone" ziehen mich jedesmal neu in einen Tornado aus Gefühlen - ein atemberaubendes Tempo, da...
Im Vergleich zu Betty Blue oder Erogene Zonen ist das - leider - ein Buch zum Einschlafen. Es zieht sich wie warmer schweizer Käse, die Handlung entwickelt sich nur äußerst schleppend und das von Dijan gewohnte Gefühl, immer weiter lesen zu müssen, stellt sich auch nach ca. der Hälfte des Buches bei mir noch (?) nicht ein. Schade eigentlich...20 Jahre sind vergangenen seit Vito vor Victor Sa...
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